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Vom Profiler durchschaut – was hat Profiling im Beruf zu suchen 

 14. Juni 2023

 Jeggers

Profilerin für Personalauswahl und Jobsuche

Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie diese Zeile lesen?

Denken Sie sofort an einen komplexen Kriminalfall? - Die Polizei weiß nicht mehr weiter und jetzt kommt der Profiler ins Spiel.
Der manchmal etwas spleenige Typ, der tief in die Psyche des Mörders eintaucht und so den Täter überführt?

Ich gebe zu, ich liebe Krimis – egal ob als Buch oder Fernseh-Serie. Das ist allerdings nicht der Grund, warum ich mich als Profilerin sehe.

Je nachdem, wofür ein Profiling zum Einsatz kommt, achtet der „Profiler“ bei der Analyse auf unterschiedliche Merkmale.


Ein Kriminalpsychologe analysiert zunächst den Ablauf einer Tat, bewertet das Verhalten des Täters und untersucht mögliche Motive.

Mit Hilfe von wissenschaftlichen Analysen und der Auswertung von Fotos, Berichten und anderem erstellt der Profiler ein Täterprofil.


In der Psychotherapie geht es um die Diagnose einer psychischen Krankheit. Dazu wird das Verhalten eines Patienten beobachtet. Außerdem werden körperliche Untersuchungen und Test gemacht.


Als Profilerin suche ich nach Stärken und Verhaltensweisen bei einer Person, die zum Job und zur Unternehmenskultur passen.


Der erste Eindruck

Durch sein Verhalten und seine Körpersprache liefert jeder Mensch wichtige Informationen über sich selbst. Wenn wir einen Menschen kennenlernen, versuchen wir Verhaltensweisen unseres Gegenübers zu erkennen und richtig zu verstehen.

Und mit dem richtig verstehen ist das so eine Sache – wir lassen alle Eindrücke und Informationen durch unseren „persönlichen Filter“ laufen. Dadurch sind unsere Einschätzungen immer subjektiv.


Wir sehen, was wir sehen wollen. Große Menschen können sich durchsetzen, Brillenträger sind intelligent ……

Wir können als Menschen keine objektive Einschätzung einer Person vornehmen. Jemand ist uns sympathisch oder nicht.


Profiling im beruflichen Umfeld

Jeder Mensch ist eine einmalige Persönlichkeit. Es sind sein spezielles Empfinden, sein Verhalten, seine Werte und Überzeugungen.

Und so unterschiedlich sind auch die beruflichen Interessen. Ein Profiling soll Menschen dabei unterstützen, den richtigen Job und das passende Unternehmen zu finden.


Wer möchte schon sein ganzes Leben einen Job ausüben, der nicht zu ihm passt.

Welcher Unternehmer wünscht sich einen Mitarbeiter, der sich mit dem Unternehmen nicht identifiziert und daher nicht die bestmögliche Arbeit abliefert?


Nur wer seine Schwächen, Stärken, Vorlieben, Leidenschaften usw. kennt, kann den beruflichen Weg einschlagen, der zu ihm passt.

Wer gerne im Lärm und Staub einer Autowerkstatt steht, wird mit einem Job in einem Steuerberatungsbüro tot unglücklich sein.


Der Kandidat hat mit einem Profiling eine gute Basis, um sich einen passenden Beruf oder Job zu suchen.


Profiling im Unternehmen

Fehlentscheidungen bei der Personalauswahl kosten Zeit und Geld.

Wenn die falsche Person zur Führungskraft wird, gilt das Gleiche. Ungeeignete Führungskräfte sind eine der Hauptgründe für Kündigungen.


Wer an der Oberfläche bleibt und sich auf seinen Bauch verlässt, liegt nicht immer richtig.
Mein Bauch hat mich mehr als einmal bei Personalentscheidungen schlecht beraten.


Ein Profiling einer Bewerberin oder eines Bewerbers minimiert das Risiko von personellen Fehlentscheidungen.

Es sollte mindestens auf diese Fragen zuverlässige und objektive Antworten liefern.

  • Ist eine Person kognitiv in der Lage die Aufgaben im Job zu erfüllen (über- oder unterfordert)?
  • Wie ausgeprägt sind Verhaltensweisen, die für den Erfolg auf dem Job entscheidend sind?
  • Passen die Softskills?
  • Ist eine Bewerberin oder ein Bewerber überhaupt motiviert, so eine Arbeit auszuführen?
  • Passt eine Person zum Unternehmen? Teilt es die Werte und Einstellungen?

Ziel des Profilings ist es, dem Unternehmen objektive, zusätzliche Informationen zu liefern.

So kann es sicher sein, dass der Kandidat alles mitbringt, was auf der ausgeschriebenen Position gebraucht wird.


Was aber nicht heißt, das Bauchgefühl ist unwichtig. Wenn der Bauch rebelliert, sollte das am Ende bei aller Objektivität den Ausschlag geben. Denn auch die beste Bewerberin oder der beste Bewerber hat gegen das Bauchgefühl keine Chance erfolgreich zu sein.


Das Profiling ist die zweite Meinung, die sich ein Unternehmen einholt.


Verlassen Sie sich bei Entscheidungen auch auf Ihren Bauch?
Schreiben Sie gern einen Kommentar dazu.

Sie möchten mehr erfahren? Dann einfach und schnell 

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